Das Ergebnis: „De Hött“ wurde am letzten Spieltag seiner Favoritenrolle gerecht und gewann bei Donnerberg mit 6-1 (1-1). Die Rahmenbedingungen: Spätsommerliches Wetter, Plastikrasen, 30 mitgereiste Fans und ein Gastgeber, der allen Unkenrufen zum Trotz nach dem Nichtantritt am 1.Spieltag in Dorff eine Mannschaft mit Auswechselspielern aufbieten konnte. Die Anfangsphase: Hochkonzentiert, schnelle Aktionen, klare Überlegenheit und ein frühes 1-0 per Eiskalt-Elfmeter durch Jannik Ostlender, der nach Foul an Schwinghoff traf. Das Rezept der Donnerberger: Lange Bälle, Provozieren, Reklamieren, Spielverzögerungen und harte Spielweise – die altbewährte Mischung der routinierten Truppe um die „üblichen Verdächtigen“ Hüs und Veysel Igneci ging 45 Minuten auf. Der BSC ließ sich von der bewusst geschürten Hektik tatsächlich aus dem Konzept bringen und musste sogar den Ausgleich hinnehmen. Die Halbzeitanalyse: Zu langsam in den Aktionen, zu unkonzentriert, fehlende Kreativität. Die Antwort in der 2.Halbzeit: Schöne Kombinationen, souveräne Spielgestaltung, besonnene Reaktion auf die fortwährende jetzt überharte Gangart der Donnerberger und fünf weitere Tore durch die Ossi-Brüder, 2x Schwinghoff und Reul. Das Versöhnliche: Nach dem Spiel gaben sich alle die Hand und bei einem Kaltgetränk schmeckt der Sieg besser (und aus Donnerberger Sicht die Niederlage nicht so bitter). So muss es beim Fußball sein. Das Fazit: Ein Pflichtsieg des BSC, der sich dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang dann auch in der Höhe niederschlug. Mit so einer geschlossenen Mannschaftsleistung können die weiteren Gegner kommen.

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